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Man glaubt, dass der botanische Ursprung der Zitrone in Burma ist, im Südosten Asiens. Im Laufe der Jahrhunderte verbreitete sie sich in Mesopotamien, Iran und Palästina, bevor sie Sizilien erreichte. Aber hier bei uns fand sie die günstigsten Bedingungen: das richtige Klima – mit einem milden und feuchten Winter, der salzigen Luft, dem reichlichen Wasser und dem geeigneten Boden.

Sobald vor mehr als tausend Jahren die Araber und dann die Normannen kamen, wurde in Syrakus schon seit einiger Zeit die Zitrone kultiviert.
Es waren aber die Jesuiten, die um 1600 bemerkten, wie üppig das Wachstum dieser Frucht auf der Insel war. Sie stützten sich auf die von den Einwohnern gesammelte jahrhundertelange Erfahrung und begannen mit einer intensiveren Landwirtschaft.

Am Ende des 19. Jahrhunderts begann die Exporttätigkeit, zuerst nach England, dann nach Russland. Bis zu den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde der Besitz einer Zitronen- oder Zitrusplantage zu einer soliden Einnahmequelle – neben einem Faktor wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts. Dann wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts die erste „Birillatrice“ geschaffen, eine Maschine für die Extraktion des Saftes für Speisen und Getränke, des Calciumcitrats und der Zitronensäure. Mit der Behandlung und dem Export der Zitronen, hauptsächlich nach England und USA, wurden Vermögen angehäuft.

Schon seit der Zeit des Booms hat die Kultivierung der Zitrone Entwicklungs- und Verfallperioden erlebt, aber Syrakus hat ein ständiges Wachstum der kultivierten Hektar registriert, sodass die Zitrone heute noch in der Agrarwirtschaft des Territoriums eine zentrale Rolle spielt.